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Aktuelles

14.06.2016

Manchmal auch Ersatzeltern

Vier Ehrenamtliche betreuen Flüchtlingskinder im Willkommenscafé im Eurener Bürgerhaus. Die kleinen Gäste testen verschiedene Spiele, darunter ein Puzzle, oder essen ein Stück Kuchen.
Das vor acht Monaten gestartete Lern- und Willkommenscafé im Eurener Bürgerhaus hat sich zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für Flüchtlinge entwickelt. Dank der mehr als 20 Ehrenamtlichen ist es mittwochs ab 15 Uhr geöffnet. Dort finden Flüchtlinge viele Ansprechpartner, während die Kinder liebevoll betreut werden.

14.06.2016

Missverständnisse vermeiden

In der Flüchtlingsbetreuung arbeiten zu einem Großteil Frauen, hier links im Bild die Lehrerin Cordula Zimper bei einem Deutschkurs der VHS. Dort treffen sie auf Männer und Frauen aus dem arabischen Raum, die ganz andere Geschlechterbilder gewohnt sind.
Wenn Frauen und Männer aus unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander sprechen, kommt es oft zu Missverständnissen und Irritationen. Dies gilt nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Bereich. Trierer Akteure, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, konnten jetzt ein interkulturelles Training absolvieren.

24.05.2016

Ein Haus mit einer großer Familie

Krankenschwester Petra Classen und ihre Helferin Samah Mustapha messen Mohammad Fatana aus Zentralafrika in der Krankenstation den Blutdruck.
Knapp 100 Flüchtlinge aus zehn Nationalitäten sind zurzeit in der Jägerkaserne untergebracht, darunter auch Ehepaare und Familien. Bürgermeisterin Angelika Birk besuchte die Unterkunft im Rahmen eines Pressetermins, um sich vor Ort ein Bild von der Situation der Geflüchteten zu verschaffen.

10.05.2016

Wertvolle Hilfe beim Neuanfang

Das Ehepaar Alshame und Achmad mit seinen Zwillingen nimmt die ehrenamtliche Helferin Felicitas Proelß in die Mitte.
Ehrenamtliche Helfer, die Flüchtlinge in ihrem neuen Leben in Trier unterstützen, sind für eine rasche Integration unverzichtbar. Die Stadt betreibt daher zusammen mit der Ehrenamtsagentur und der Diakonie das Programm „Flüchtlingsbegleiter“. Freiwillige werden zunächst für ihre Aufgabe geschult und dann mit Geflüchteten zusammengebracht.

03.05.2016

Grenzenlose Kunst in der Tufa

Salmon aus Afghanistan (Mitte) bespricht mit Doha aus Syrien die Maltechnik für einen gepunkteten Himmel.
Asylsuchende und einheimische Künstler haben sich im Projekt Kunstasyl der Tufa drei Wochen lang künstlerisch betätigt. Das Kulturzentrum stellte den Künstlern ein Gemeinschaftsatelier einschließlich Material und Werkzeug zur Verfügung. In dem offenen Angebot begegneten sich verschiedene Kunstformen, sodass sich immer wieder schöne und überraschende Aktionen entwickelten.

26.04.2016

Herausforderung Alltag

Franziska Fischer (l.) und Ayad Abbas erklären einer jungen Syrerin, wie sie den korrekten Waschgang für ihre Wäsche einstellt.
Die Stadt bringt viele der ihr zugeteilten Flüchtlinge, die sich noch im Asylverfahren befinden, in Wohnungen im Stadtgebiet unter. Doch das Leben in einer deutschen Stadt unterscheidet sich grundlegend vom Leben, das diese aus Syrien, Afghanistan oder Somalia gewohnt sind. Sozialarbeiter bringen den Geflüchteten geduldig die hiesigen Gepflogenheiten und Regeln bei.

19.04.2016

Einstieg sehr schnell geschafft

Rolan Arafat unterstützt Sabine Peters und weitere Kollegen beim Jobcenter unter anderem beim Sichten und Bewerten der Antragsunterlagen.
Durch die erheblich gestiegene Zahl der in Trier lebenden Flüchtlinge hat sich der Arbeitsalltag im Jobcenter deutlich verändert. Anerkannte Asylsuchende beantragen Arbeitslosengeld II. Unverzichtbare Dolmetscherdienste zur Bearbeitung der Anträge leistet seit Januar der Syrer Rolan Arafat, der selbst erst seit Herbst 2013 in Deutschland lebt.

19.04.2016

Kulturellen Austausch möglich machen

In der Führung „Stadtgeschichte für alle“ wird in arabischer Sprache die Entwicklung Triers beleuchtet. Foto: Stadtmuseum
Als Erinnerungsorte und Bewahrer des kulturellen Erbes sind Museen prädestinierte Orte, um geflüchtete Menschen in ihrer neuen Heimat willkommen zu heißen. Das Stadtmuseum Simeonstift hat hierzu drei Veranstaltungsformate entwickelt.

15.04.2016 | Integration

Achtmal Note eins

Absolventen, aktuelle Teilnehmer und Dozenten der VHS-Deutschkurse.
Das Erlernen der deutschen Sprache ist für Flüchtlinge der wichtigste Schritt zur Integration. Zwölf Asylbewerber aus Syrien, Iran, Irak und Eritrea sind diesen Schritt gegangen und erhielten jetzt ihre Zeugnisse für den VHS-Kurs des Niveaus A1. Die meisten bestanden die Prüfung mit sehr gutem Erfolg.

11.04.2016 | Zwischenbilanz Flüchtlingsversorgung

Gemeinschaftsaufgabe erfolgreich bewältigt

Bei der Premiere für die Pressekonferenz nach der Sitzung des Stadtvorstands mit Bürgermeisterin Angelika Birk, Pressereferent Dr. Hans-Günther Lanfer, OB Wolfram Leibe sowie den Beigeordneten Thomas Egger und Andreas Ludwig (v. l.) ging es schwerpunktmäßig um das Thema Flüchtlinge.
Als „sehr erfreulich und erfolgreich“ bezeichnete Bürgermeisterin Angelika Birk die Art und Weise, wie die gesamte Stadtgemeinschaft die Aufnahme von bisher 1195 Flüchtlingen in Trier bewältigt habe. Aktuell gehen die Zahlen zurück: Derzeit übernimmt die Stadt 10 bis 15 Flüchtlinge pro Woche in ihre Obhut.

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